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Fachreferent Familie und Erziehung

Mit dem Grundlagenstudium  „Theologie & Ethik zu Familie und Erziehung“ erhalten Sie ein klares Verständnis vom biblischen Menschenbild und einer von Gott-Vater abgeleiteten Erziehungslehre. Mit dem Studium aller weiteren Module lernen Sie das Team.F- Erziehungskonzept kennen. Sie erhalten Fachkompetenz in Verbindung mit der Reflexion eigener Erfahrungen und können zu diesem Fachgebiet Vorträge halten, themenorientierte Gruppen leiten, sowie Eltern in grundlegenden Erziehungsfragen beraten.

Der Studiengang setzt sich aus folgenden Bausteinen zusammen:

 

Modul 1: Theologie & Ethik zu Familie und Erziehung

Informationen zum Grundlagenstudium finden Sie hier.

 

Modul 2: Teilnahme an Erziehungsseminaren

  • „Familien stark machen – Der Basistag“

  • „Familien stark machen PLUS – HALT geben“ oder

  • „Familien stark machen PLUS – HALTung zeigen“

  • "Ein guter Start ins Leben" und/oder "Teen-Age – mehr als ein Alter"

 

Modul 3: Fernkurse

  • In Fernkursen werden Sie mithilfe eines Studiums von Literatur und Vortrags-CDs mit grundlegenden Erziehungsthemen und den drei wichtigen Phasen der Kindheit vertraut gemacht: Die Baby- und Kleinkindjahre, Vorschulalter bis Vorpubertät sowie den Teenagerjahren. Gemäß Ihren Erfahrungen und Interessen können Sie anschließend den Schwerpunkt auf eine dieser Kindheitsphasen setzen.
  • Die Fernkurse werden eingesandt und von unseren Dozenten bewertet und kommentiert, um das Verständnis des Studienmaterials zu überprüfen.
  • Mit angeleiteten Übungen werden Sie das Gelernte in Ihrem Familienleben selbst anwenden. Damit gewinnen Sie wertvolle Erfahrungen, die Sie als persönliche Beispiele in Ihren Seminaren verwerten können.

 

Modul 4: Präsenzveranstaltungen

  • In drei Präsenzveranstaltungen lernen Sie Ihre Dozenten und Studienkollegen kennen.
    • Fachseminar „Familie und Erziehung“
    • Einführung in Rhetorik & Präsentation
    • Einführung in die Familienberatung
  • Bei diesen Seminaren  vertiefen Sie die  Inhalte aus den Fernkursen und Team.F-Erziehungsseminaren, bekommen praktische Anleitungen zum Erarbeiten von Vorträgen und erhalten Einblicke in die Familienberatung.
  • Während des Fachseminars besteht  die Möglichkeit, die Lizenz zu unseren „Familien stark machen“-Seminaren mit ausführlichen Seminarleiterunterlagen zur Durchführung von Tagesseminare und Vortragsabenden zu erwerben.

 

Modul 5: Praktika

  • Eine wertvolle Erfahrung werden für Sie die Praktika bei drei bis vier Tagesseminaren sein.
  • Sie werden in diesen Praktika Seminarverläufe kennenlernen und selbst mit einem Kurzreferat einbezogen werden.
  • Auf die Praktika bereiten Sie sich in Abstimmung mit Ihrem Tutor und dem Seminarleiter individuell vor.
  • Der Tutor erhält von Ihnen schriftliche Praktikumsberichte.

 

Modul 6: Wahlmodul

Sie besuchen ein weiteres Seminar Ihrer Wahl, das sich mit einem familienspezifischen, gerne auch für sich persönlich relevanten Thema beschäftigt. Das kann eine Team.F-Veranstaltung, aber auch ein Angebot eines anderen Werkes sein.

 

Modul 7: Abschlussarbeit

Nach Abschluss aller Module schreiben sie eine 10-12seitige Abschlussarbeit, die eine persönliche Reflexion und eine Ausarbeitung zu einem Thema mit persönlichem Interesse beinhaltet. Nach Bearbeitung der Module 1-7 erhalten Sie den Abschluss „Fachrefernt(in) für Elternschulung“.

 

Modul 8: Aufbautage zur Familienberatung (optional)

Es besteht die Möglichkeit, die Beratungskompetenz durch den Besuch zwei weiterer Tagesseminare zur Familienberatung zu vertiefen. Mit diesem Aufbaumodul erhalten Sie den Abschluss „Fachrefernt(in) für Elternschulung und –beratung“.

TEAM.F ermutigt Mütter und Väter ihre Erziehungskraft und -weisheit aus der persönlichen Beziehung zu Gott-Vater zu schöpfen. ER ist der beste Mentor für gute Elternschaft! Wenn Eltern als Kinder Gottes von seiner Liebe ergriffen sind, sich von Gott leiten und korrigieren lassen, werden sie die drei Grundsäulen der Erziehung - Liebe, Unterweisung und Konsequenz - aufgrund eigener Erfahrung wesentlich besser umsetzen können.

Mütter und Väter tragen gleichermaßen Verantwortung für Pflege, Erziehung und Ausbildung ihrer Kinder. 5. Mo 6, 6-9; Spr 1, 8; Eph 6, 1-4

Zwischen der Autorität des Vaters und der Mutter wird kein Unterschied gemacht. 3. Mo 19, 3; 2. Kor 12,14

Kinder sind eine Gabe - ein Geschenk - Gottes an ihre Eltern. Eltern tragen die Hauptverantwortung für die Erziehung ihrer Kinder, Gemeinde und Gesellschaft haben unterstützende Funktion. Ps 127,3

Das Vorbild für gute Elternschaft finden wir in Gott-Vater selbst: Von ihm kommt alle Elternschaft, ihn sollen wir nachahmen. Eph 3,14-15 ; Eph 5,1

So wie der himmlische Vater uns als seinen "Kindern" begegnet, können Eltern lernen, mit ihren Kindern umzugehen. Die Grundzüge des Umgangs Gottes mit uns zentrieren sich um bedingungslose Liebe, umsichtige Leitung und Unterweisung aber auch konsequentes Eingreifen bei Ungehorsam. 1. Jo 4, 8; Ps 32, 8-9

Gottes Fürsorge gilt insbesondere den Alleinerziehenden und den Kindern, die von Vater oder Mutter verlassen sind. 5. Mo 10, 18; Ps 27, 10; Jak 1, 27

Die Gemeinde hat die Aufgabe, sie zu integrieren und zu unterstützen.

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